VerStraGem - Verwertungsstrategie Gemüsereststoffe


In Tirol werden im Schnitt 40.000 Tonnen Gemüse pro Jahr geerntet. Der Markt gibt den Produzenten strenge Richtlinien in Bezug auf Optik und Maße vor. Selbst qualitativ hochwertigste Produkte können so oft nicht in den Handel gelangen, obwohl sie für den Verzehr bestens geeignet wären.

Um diese derzeitige Situation zu ändern und hier wichtige zukünftige Maßnahmen zu setzen, benötigen wir Ihre Mithilfe!

Eine Erhebung und Strategiebildung im Bereich "Gemüsereststoffe"

Strenge Richtlinien auf Bezug von Optik und Maße werden dem Produzenten vom Markt vorgeschrieben. Dabei handelt es sich oft um qualitätiv hochwertige Produkte, die nicht in den Handel gelangen, obwohl sie für den Verzehr geeignet wären.

Auf natürliche Weise entstehen dadurch Rückstände, welche für den Konsumenten meist nicht zugänglich sind. Für diese Reststoffe gibt es dann nur noch Verwertungsmöglichkeiten   auf   stofflicher und energetischer Ebene, wie beispielsweise die Kompostierung.

Doch mit Ihrer Mithilfe können Schritte zur Änderungen der derzeitgen Situation geschaffen und zukünftige Maßnahmen g esetzt werden!

Die zentrale Fragestellung dieses Projektes ist es, zu evaluieren wie viel des angebauten Gemüses tatsächlich in den Handel kommt und wie viel in der Produktionskette ausgeschieden wird. In den bereits bestehenden Erhebungen werden - abhängig von der Gemüsesorte - oft nur die marktkonformen Produkte erfasst.  Es soll also die Lücke zwischen Anbau und Verkauf geschlossen werden und ein Verwertungskonzept, sowohl für Lebensmittel als auch für Reststoffe erstellt werden.

Hierzu ist es notwendig, die betrieblichen Strukturen der Tiroler Gemüselandwirtschaft zu erheben, sowie Mengen für die Datengrundlage zu erfassen. Abhängig von Sorte und Produktionsweise wird das Gemüse auf unterschiedliche Weise sortiert. Auch diese Prozesse werden evaluiert.

Ziel ist es, ein Ressourcenmanagement im Bereich der Tiroler Gemüseproduktion zu etablieren und neue Absatzwege zu schaffen.


Durch unser umfangreiches Netzwerk können die meisten Fragen in diesem Projekt mit den richtigen Ansprechpartnern geklärt werden.

Die wichtigsten Partner sind jedoch Sie, die Tiroler Landwirte, ohne die dieses Projekt nicht möglich wird. Nur Sie als Landwirte können uns die Informationen über ihre Produktion geben.

Diese Informationen sind:

  • Menge des geernteten Gemüses
  • Art der Ernte und Sortierung
  • Menge des nicht marktkonformen Anteiles
  • Menge des als Lebensmittel verwertbaren aber nicht handelsfähigen Anteiles

Über Ihre Unterstützung bzw. Ihren Beitrag, würden wir uns sehr freuen.

Für weitere Inforamtionen zum Projekt und Interesse, wenden Sie sich bitte an:
Maximilian Pupp, BSc, MSc

Projektmitarbeiter Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik (BSc)
t 0664 / 510 80 06
e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
w www.mci.edu

Partner

Das Projekt im Rahmen der Tiroler Wissenschaftsförderung zeichnet sich durch ein breit aufgestelltes Projektkonsortium aus:


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