tr?id=614776688700257&ev=PageView&noscript=1 "Qualität Tirol" Waldhonig und Cremehonig

Tiroler Honig-Spezialitäten


Trockensortiment
Die Kunst der Bienen, Nektar von Blumen, Bäumen und Blütensträucher in herrlich süßen Honig zu verwandeln, sorgt seit jeher für Bewunderung. Ob als Waldhonig oder Cremehonig, die goldene Flüssigkeit ist bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Ob das klassische Butterbrot mit Honig oder der mit Honig gesüßte Tee – er ist und bleibt ein Alleskönner.
  • Tiroler Honig-Spezialitäten
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    Waldhonig und Cremehonig
    Cremehonig mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“

    Je nach Jahreszeit ist das Angebot an Blütennektar oder Honigtau unterschiedlich. Für den „Qualität Tirol“ Cremehonig sammeln die Bienen vorwiegend Blütennektar von Blumen, Bäumen und Blütensträuchern. Die Stockbienen verwandeln den Nektar in champagner- bis dunkelgelben Blütenhonig. Der Traubenzucker im Blütenhonig kristallisiert bereits nach kurzer Zeit. Diesen Vorgang machen sich die Imker gekonnt zu Nutzen. Durch sorgfältiges und regelmäßiges Rühren erhält der Honig seine cremige Konsistenz. Cremehonig tropft nicht und lässt sich damit besonders gut auf ein Stück Brot streichen.

    Waldhonig mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“

    Im späteren Frühjahr, wenn das Blütenangebot auf den Wiesen und Feldern weniger wird, fliegen die Bienen in den Wald. Dort sammeln sie Honigtau und verwandeln ihn zum kräftigen, goldbraunen bis rotbraunen „Qualität Tirol“ Waldhonig. Honigtau ist ein süßer Saft der Blätter bzw. Nadeln, den Blattsauger absondern. Im Gegensatz zum Blütenhonig behält Waldhonig bei kühler Lagerung seine typische, zähflüssige Konsistenz.
    Das jährliche Angebot an Honig schwankt je nach Witterung. Der „Qualität Tirol“ Waldhonig ist eine regionale Rarität. Der Witterungsverlauf im Frühjahr und Sommer bestimmt wie viel Wald- und Cremehonig das ganze Jahr verfügbar ist.

    Besonderer Schatz - Honig

    In Tirol hat Honig schon seit jeher eine besondere Stellung. Bauern die einen Bienenstock betreuten, genossen größte Wertschätzung. So war ein Erbhofbauer ohne Bienen nur eine halbe Sache. Besonders für Kinder galt, wenn du groß und stark werden willst, dann „iss a Hunkbutterstuck wia a Truchenluck“. Dieser Ausspruch bedeutet: Wer groß und stark werden will, muss ein großes Stück Brot mit viel Butter und Honig essen.
    Der hohe Stellenwert des Honigs wurde auch beim Empfang von Gästen unterstrichen. Besonderer Besuch wurde immer mit Aufwartungen empfangen. Häufig gab es warme Milch und dazu: Brot, Butter und Honig.

    Der Weg zum Tiroler Waldhonig

    Bis ein Glas Honig abgefüllt werden kann und in das Regal kommt, ist es ein weiter Weg: Die fleißigen Bienen fliegen zu den Bäumen oder Blüten, nehmen dort Blütennektar auf und transportieren diesen in den Bienenstock. Die Stockbienen setzen dem süßlichen Saft weitere wertvolle, bieneneigene Stoffe hinzu. Dabei dicken sie den Blütennektar ein und lagern ihn in den Zellen der Honigwaben zwischen. Wenn der Honig den optimalen Wassergehalt erreicht hat, wird er mit einer Wachsschicht überzogen. Für den Imker bedeutet dies, der Honig ist reif und bereit zur Ernte. Die Waben werden vorsichtig aus den Bienenstöcken geholt, die Wachsschicht entfernt und die Wabe wird in die Schleuder gelegt. Nun liefert der Imker den Honig zur Imkergenossenschaft. Dort wird eine Probe gezogen und zur Qualitätssicherung in ein Labor geschickt. Nur wenn der Honig die strengen Qualitätsanforderungen erfüllt, erhält er das Gütesiegel und darf als Waldhonig oder Cremehonig mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ verkauft werden.

    Kraft des Honigs

    Eine alte Volksweisheit besagt, mit Honig gesüßter Tee hilft gegen Erkältungen und stärkt die Widerstandskraft gegen grippale Infekte. Wichtig ist, dass der Honig erst nach dem Abkühlen des Tees auf ca. 40 C° zugegeben wird. Doch Honig kann noch viel mehr. Das zeigt eine Studie, die vom österreichischen Imkerbund 2006 in Auftrag gegeben wurde. Der tägliche Genuss von mindestens zwei Esslöffeln naturbelassenem Honig verbessert neben der Widerstandskraft gegen Infekte auch die Schlafqualität, hat einen positiven Einfluss auf die Verdauung und kann die Belastung des Körpers mit freien Radikalen senken. Als einziges Süßungsmittel enthält Honig eine Vielzahl verschiedener Kohlenhydrate. Das führt zu einer langsamen Zuckeraufnahme im Dünndarm. Dadurch werden Heißhungerattacken auf Schokolade o.ä. vermindert.

    Wussten Sie schon, …?

    … dass ein Bienenstock in den Sommermonaten bis zu 80.000 Arbeiterbienen beheimatet?
    … dass eine Königin pro Tag bis zu 2.000 Eier legen kann?
    … dass in einem Bienenstock das ganze Jahr über eine konstante Temperatur herrscht?
    … dass für einen Tropfen Honig 100 Blüten angeflogen werden müssen?
    … dass kristallisierter Honig durch ein Bad im warmen Wasser (max. 40 °C) wieder flüssig wird und dadurch keine Qualitätseinbußen entstehen?

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